Liqui-Cel

Info zu Liqui-Cel®-Membran-Gastransfergeräten

Produktgeschichte:
  • Die Entwicklung von Liqui-Cel-Membrankontaktoren ist das Ergebnis einer weiterentwickelten Integration von Hohlfasermembranen, die an Hersteller von medizinischen Geräten für den Einsatz in Blutoxygenatoren verkauft wurden. Hohlfasermembranen wurden erstmals in den 80er Jahren in kleinen parallelen Fließmembrankontaktoren zum Entfernen von Luftblasen und Entgasen von kleinen Durchflussmengen eingesetzt.
  • 1991 erhielt die Liqui-Cel-Produktreihe von der Zeitschrift Chemical Engineering den Kirkpatrick Achievement Award für den Einsatz innovativer Technologien.
  • Im Jahr 1993 wurde ein neuer patentierter Querstromkontaktor entwickelt und auf den Markt gebracht, der höhere Gastransferleistungen als vorherige Parallelstrombauarten ermöglichte. Diese innovativen Membranentgasungskontaktoren erzielten bereits Durchflussmengen von bis zu 30 GPM pro Gerät.
  • Im Jahr 1995 kamen Kontaktoren mit größerer Kapazität (>250 GPM) auf den Markt. Diese Kontaktoren eignen sich hervorragend für das Entgasen von zahlreichen Flüssigkeiten, schwerpunktmäßig dem Entfernen von Sauerstoff und Kohlendioxid aus Wasser. Diese frühen Kontaktoren wurden bereits in der Getränkebranche zur Karbonisierung, Entgasung und Nitrogenisierung eingesetzt. In zahlreichen Branchen haben diese größeren Liqui-Cel-Kontaktoren Vakuumtürme und Saugluftentgaser verdrängt.
  • Im Jahr 1999 wurde ein PVDF-Innenoberflächengehäuse mit vermindertem Gewicht für die 10-Zoll-Liqui-Cel-Membrankontaktoren eingeführt. Dadurch konnten 10-Zoll-Kontaktoren bei Reinigungsdurchläufen für reines Wasser zum Entfernen von Sauerstoff aus Wasser auf einen Gehalt unter 1 ppb und von CO2 aus Wasser auf weniger als 1 ppm verwendet werden.
  • 2000 wurden Parallelstromgeräte für kleine Mengen wieder in die Produktreihe aufgenommen, um Probleme bei der Entgasung in der analytischen Labortechnik und in Laborsystemen sowie kleineren Prozessdurchläufen besser beheben zu können.
  • Im Jahr 2000 wurden außerdem SuperPhobic®-Geräte für das Entgasen von Flüssigkeiten mit geringer Oberflächenspannung, z. B. Photoresist-Lösungen, Entwicklerlösungen, Transformatoröle oder Druckertinten, eingeführt.
  • 2001 wurden 6-Zoll-NB- und Extra-Flow-Kontaktoren eingeführt, um Verfahren für das kostengünstige Entfernen von CO2 aus Wasser und von O2 aus Wasser im reinen Vakuummodus zu unterstützen. Dieses Produkt wurde intensiv zur Korrosionsprävention in Leitungssystemen und Geräten eingesetzt, bei denen Sauerstoff und Kohlendioxid Schäden verursachen können.
  • Zusatzprodukte, einschließlich Ejektoren und Vakuumpumpen, wurden ebenfalls im Jahre 2001 der Produktpalette hinzugefügt, um das Angebot an Liqui-Cel-Entgasungsprodukten zu vervollständigen.
  • Sauerstoffanalysatoren wurden im Jahre 2002 in das Produktangebot aufgenommen.
  • Das Qualitätsmanagementsystem des Produktstandorts in Charlotte in North Carolina in den USA wurde 2002 nach ISO 9001:2000 zertifiziert.
  • Am 1. März 2002 erwarb die Muttergesellschaft von Celgard LLC die Membrana GmbH in Wuppertal, Deutschland. Durch diesen Kauf wurde Membrana mit den Geschäftszweigen Liqui-Cel®-Membrankontaktoren und Hohlfasern der Celgard LLC vereinigt. Am 1. August 2002 übernahm die Liqui-Cel®-Sparte den Firmennamen Membrana.
  • 2003 wurde der 10-Zoll-Industriekontaktor auf den Markt gebracht. Mit ihm sollte dem Wunsch nach einem kostengünstigen Entgasungsverfahren entsprochen werden, das hauptsächlich dann zur Korrosionsprävention und zum Entfernen von Kohlendioxid aus Wasser eingesetzt wird, wenn keine Einhaltung der FDA-Richtlinien erforderlich ist.
  • 2003 wurde die Liqui-Cel-Website vollständig überarbeitet. Sie enthält jetzt technische Hinweise für das Entgasen und kurze Erläuterungen zu wichtigen Verfahren, z. B. dem Entfernen von Sauerstoff aus Wasser und von Kohlendioxid aus Wasser. Eine animierte Produkttour wurde ebenfalls entwickelt und auf der Website zur Verfügung gestellt, um die Abläufe des Entgasungsprozesses im Inneren eines Membrankontaktors zu veranschaulichen.
  • 1 x 5,5 und 1,7 x 5,5 MiniModule mit NPT-Verbindungen wurden der Produktreihe hinzugefügt, um die Verfahren zum Entfernen von Luftblasen zu optimieren.
  • 2004 wurden 14-Zoll-Extra-Flow-Kontaktoren eingeführt, um das kostengünstige Entfernen von CO2 aus Wasser zu ermöglichen und den Anforderungen beim Entfernen von O2 in Verfahren mit großen Durchflussmengen gerecht zu werden.
  • 2004 wurden Flaretek®-Verschraubungen in der 2,5 x 8-Zoll-Produktreihe eingeführt, um die Anforderungen bei der Entgasung in Verfahren mit sehr reinem Wasser und in Halbleiterverfahren optimal zu erfüllen.
  • 2 x 6 SuperPhobic-Produkte wurden 2005 am Markt eingeführt. Diese Kontaktoren erfüllen die Anforderungen für Lösungen mit einer geringen Oberflächenspannung, z. B. beim Entgasen von Druckertinte, beim Entgasen von Transformatorölen und zum Entfernen von Luftblasen aus anderen Lösungen wie Entwicklerflüssigkeiten, Flüssigkeiten, die oberflächenaktive Substanzen enthalten, und Photoresist-Lösungen.
  • Seit September 2009 werden Liqui-Cel-Kontaktoren in Systemen eingesetzt, die mehr als 409 Millionen Liter pro Stunde an Flüssigkeit verarbeiten.
Liqui-Cel®-Membrankontaktoren werden weltweit vertrieben.